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Abschlag

Der Abschlag ist die Differenz zwischen einer Referenznotierung – etwa der LME für Kupfer oder Aluminium – und dem Preis, der für ein konkretes Schrottmaterial tatsächlich bezahlt wird.

Warum es einen Abschlag gibt

Börsennotierungen beziehen sich auf reines, marktfähiges Metall in genormter Form. Schrott muss dagegen erst sortiert, aufbereitet, transportiert und eingeschmolzen werden. Diese Schritte kosten Geld und verursachen Metallverluste. Der Abschlag deckt genau diese Aufwände ab.

Wovon die Höhe abhängt

  • Sortenreinheit: Je reiner das Material, desto kleiner der Abschlag.
  • Anhaftungen: Lack, Kunststoff, Öl oder Isolierung erhöhen ihn.
  • Menge und Form: Große, gleichmäßige Partien lassen sich günstiger verarbeiten.
  • Marktlage: Nachfrage der Schmelzwerke und Logistikkosten wirken sich aus.

So verringern Sie den Abschlag

Sortieren Sie Metalle nach Sorten, entfernen Sie Fremdteile und liefern Sie möglichst trockenes, sauberes Material. Wie sich Preise zusammensetzen, erklären wir ausführlich unter Schrottpreise.

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