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Hartmetall richtig sammeln: So erzielen Zerspanungsbetriebe bessere Preise

In jedem Zerspanungsbetrieb fallen verschlissene Wendeschneidplatten, gebrochene Bohrer und abgenutzte Fräser an. Hartmetall zählt aufgrund seines Wolfram- und Kobaltgehalts zu den wertvollsten Schrottsorten – doch wie viel davon beim Betrieb ankommt, entscheidet sich bereits bei der Sammlung.

Warum Sortierung bares Geld bringt

Gemischte Anlieferungen werden nach der geringwertigsten enthaltenen Sorte bewertet. Landen HSS-Bohrer, Stahlhalter oder gelötete Sägeblätter im selben Behälter wie reine Wendeschneidplatten, sinkt der Wert der gesamten Partie. Der Aufwand für die Trennung ist gering, der Unterschied im Erlös dagegen deutlich.

Fünf Regeln für die Sammlung

  1. Getrennte Behälter: Wendeschneidplatten, VHM-Werkzeuge, gelötete Werkzeuge und HSS jeweils separat sammeln.
  2. Beschichtete und unbeschichtete Platten trennen: Beide Sorten werden unterschiedlich bewertet.
  3. Stahl entfernen: Halter, Schrauben und Spannzangen gehören nicht in den Hartmetallbehälter.
  4. Trocken lagern: Öl und Kühlschmierstoffe abtropfen lassen, da Feuchtigkeit bei der Verwiegung abgezogen wird.
  5. HSS erkennen: HSS-Werkzeuge sehen Hartmetall ähnlich, sind aber deutlich leichter und weniger wert. Im Zweifel hilft der Gewichtsvergleich.

Auch Schleifschlamm hat Wert

Beim Schleifen von Hartmetallwerkzeugen entsteht wolframhaltiger Schlamm. Auch dieser lässt sich verwerten. Die Bewertung erfolgt auf Basis einer Analyse des Wolframgehalts.

Unser Service für Betriebe

Für Zerspanungsbetriebe, Werkzeugbau und Schleifereien stellt Schrottwolf kostenlos Sammelbehälter zur Verfügung und organisiert eine regelmäßige Abholung. In Zweifelsfällen bestimmen wir die Zusammensetzung vor Ort mittels Röntgenfluoreszenzanalyse.

Alle Sorten und Hinweise im Detail finden Sie auf unserer Seite Hartmetall-Ankauf.

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