Der Ablauf von Alt PKW

Bei der Autoverwertung erhalten Alt PKW bei einer umweltgerechten und fachmännischen Realisation eine erneute Zuführung von wertvollen Metallen und Kunststoffen. Bei der professionellen Autoverwertung sind die primären Motive Umweltschutz und die Schonung der Ressourcen. Die Altfahrzeug-Verordnung, auch vormals Altauto-Verordnung regelt, dass auserwählte Alt PKW als Abfall an einer anerkannten Annahmestelle oder einem anerkannten Verwerterbetrieb zu überlassen sind. Alt PKW und Unfallfahrzeuge sind nicht wie Hausmüll zu entsorgen, dies schreibt die obige Gesetzgebung vor. Fachbetriebe für die Autoverwertung holen diese Fahrzeuge ab und nehmen auch die Abmeldung vor. Auf dem eigenen Betriebsgelände werden die Fahrzeuge fachmännisch zerlegt und die einzelnen Teile auf deren Funktion überprüft. Sämtliche wiederverwertbaren Teile, z.B. Motor, Lichtmaschine oder Anlasser werden als Gebrauchtteile angeboten und werden einer weiteren Verwertung zugeführt. Alle weiteren Teile werden vorsortiert und durchlaufen einen Recycling-Prozess beim Rohrstoffhandel. Damit stehen über 90 Prozent des Alt PKWs der Wiederaufarbeitung und Wiederverwendung zur Verfügung. Die Umwelt wird durch die professionelle Autoverwertung geschützt. In erster Linie dient die Autoverwertung dem Schutz der Umwelt und die Schonung der Ressourcen. Die ausgedehnte Wiederverwertung der Alt PKW minimiert die Nachfrage nach Rohstoffen und auch die Preisgestaltung.

 

Reguliertes Abwracken von Alt PKW durch die Autoverwertung

Ohne Autoverwertung in umweltgerechter Form würden die zahlreichen Alt PKW auf gewaltigen Schrotthalden verrotten. Durch die fachgerechte Verwertung des Alt PKWs werden wiederverwertbare Teile einem Check unterzogen und preiswert als gebrauchte Ersatzteile offeriert. Dies kommt besonders Besitzern von älteren Fahrzeugen zugute, die keine große Investition mehr in ein neues Ersatzteil tätigen möchten. Restliche Stoffe aus der Verwertung werden auf einer Deponie abgelagert oder der Müllverbrennungsanlage zugeführt. Der geschredderte Schrott wird zur Herstellung von neuem Stahl wieder den Stahlwerken zugeführt. Der sortenreine Stahl dient bei der Erzeugung von Stahl als Kühlschrott. Durch die europäische Gesetzgebung ist eine sehr voluminöse Vorbehandlung des Fahrzeugs vor dem Schreddern notwendig. Die Qualität von neuem Stahl kann durch unsauberen gemischten Schrott deutlich beeinflusst werden. Die Preise für Schrott und dessen recyclebaren Rohstoffen sind starken Schwankungen unterworfen. Deswegen sind Rohstoffe in Alt PKW ein Ziel für Händler und Verwerter. Insbesondere das Aufkommen von Schrott durch Eisen und Stahl wird um ein Vielfaches bei sämtlichen Fahrzeugverwertungen hinsichtlich anderer Metalle übertroffen. Eisen- und Stahlschrott wird aus dem Recycling von Alt PKW als Sekundärrohstoffe an die Stahlindustrie weitergeleitet. Dadurch wird deren Bedarf an Rohstoffen zwischenzeitlich mit über 50% aus Schrottabfall ausgeglichen. Im Durchschnitt nach 18 Jahren wird in Deutschland ein PKW verschrottet. Bei den einzelnen Automarken gibt es jedoch deutliche Differenzen.

 

 

 

 

 

 

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